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The German-French programme GENESIS (Generation of Structures in the Interstellar Medium) is a cooperation between the University of Cologne’s Institute for Astrophysics, LAB at the University of Bordeaux and Geostat/INRIA Institute Bordeaux. In a highlight publication of the journal Astronomy & Astrophysics, the research team presents the new mathematical methods to characterize turbulence using the example of the Musca molecular cloud in the constellation of Musca.

More than a hundred people gathered virtually at the end of April for the 2021 annual conference on the CCAT-prime project, which is building the Fred Young Submillimeter Telescope (FYST) in Chile. Despite pandemic challenges, telescope planning, development and construction continues, with “first light” now scheduled for 2023.

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat die beiden Kölner Wissenschaftler Professor Dr. Michael Bollig und Professor Dr. Stephan Schlemmer mit dem ERC Advanced Grant ausgezeichnet. Bollig wird für sein Projekt REWILDING mit knapp 2,5 Millionen Euro gefördert. Schlemmer erhält für sein Projekt „MissIons“ ebenfalls Fördergelder in Höhe von 2,5 Millionen Euro. Der ERC Advanced Grant gilt als der wichtigste Förderpreis der europäischen Forschungslandschaft.

Am Südhimmel, etwa 4.300 Lichtjahre von der Erde entfernt, liegt RCW 120, eine riesige leuchtende Wolke aus Gas und Staub. Ein internationales Team, das hauptsächlich von Forschern und Forscherinnen der Universität Köln und der West Virginia University (USA) geleitet wurde, konnte das Alter von RCW 120 auf weniger als 150.000 Jahre eingrenzen, was sehr jung für einen solchen Nebel ist. Die Untersuchungen ergaben, dass die stellare Rückkopplung – ein Prozess, bei dem Sterne Energie zurück in ihre Umgebung abgeben – die Sternbildung in der Umgebung positiv beeinflusst. Diese Erkenntnisse können Aufschluss über die hohe Rate an Sternentstehungen im frühen Stadium unseres Universums geben. Die Ergebnisse dieser Studie sind in der April-Ausgabe der Zeitschrift Science Advances veröffentlicht (Luisi et al. 2021).

Die fliegende Sternwarte SOFIA (das Stratosphären-Observatorium Für Infrarot-Astronomie) hat eine Reihe von Beobachtungsflügen vom Flughafen Köln/Bonn aus erfolgreich abgeschlossen. Mit an Bord waren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uni Köln und des MPI für Radioastronomie in Bonn, die weitere Erkenntnisse zur Entstehung von neuen Sternen gewinnen konnten

Hoch in den Bergen Chiles, auf dem 5.600 Meter hohen Cerro Chajnantor in der Atacama-Wüste, befindet sich einer der trockensten Orte der Erde. Mithilfe des neu entstehenden Fred Young Submillimeter Telescope (FYST) erhoffen sich Astronomen neue Einblicke in die Entstehung der Sterne und Galaxien in unserem Universum. Forscher und Forscherinnen der Universität zu Köln unter Leitung von Professor Dr. Jürgen Stutzki sind an dem internationalen Konsortium von Wissenschaftlern beteiligt. Durch die Finanzierung der kanadischen Kooperationspartner mit 4,9 Millionen Dollar durch die Canada Foundation for Innovation ist das Projekt jetzt auf sichere Füße gestellt.